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präsentiert: Danilo Häußler - Profiboxer im Super-Mittelgewicht
Danilo Häußler über die Faszination des Boxens: „Früher war ich Schwimmer. Da schwamm man auf seiner Bahn und keiner kam einem in die Quere. Aber der Kampf Mann gegen Mann, der direkte Kontakt zum Gegner, das hat mich mehr fasziniert.“
Musik:
„Ich höre die Sachen, die gut sind. Ich habe da keine bestimmte Musikrichtung. Früher war ich ein großer Fan von Depeche Mode. Besonders gut gefällt mir aber auch ’Sleeping Sun’ von ’Nightwish’, eine frühere Einmarschmusik bei meinen Kämpfen.“
Filme:
„Ich mag Komödien und Actionfilme. Als ich jünger war, fand ich immer die Filme mit Bud Spencer und Terence Hill sehr gut.“
Frankfurt (Oder):
„Ich fühle mich in der Stadt sehr wohl. Ich bin nicht weit von hier, in Schwedt, geboren. Die Mentalität der Menschen hier ist zunächst zurückhaltend, später aber offen. Frankfurt (Oder) ist als Stadt überschaubar. Man kennt dadurch viele Menschen und fühlt sich heimisch.“
die Wiedervereinigung:
„Als sich damals die Grenzen öffneten, besuchte ich die Sportschule. Dort habe ich auch von der Grenzöffnung erfahren. Ich war aber nicht so ein Typ, der gleich rüberfahren wollte. Als Sportler hatte man es in der DDR nicht schlecht. Irgendwann habe ich dann doch mit meinen Eltern den ’Westen’ besucht. Für mich kam die Wiedervereinigung zu einem guten Zeitpunkt. Ich war noch jung genug, mich ohne große Probleme umzustellen. Es wurde dann zwar ein bisschen schwerer mit dem Abitur, aber letztendlich ist alles positiv verlaufen.“
den Heimvorteil beim Boxen:
„Es ist ganz einfach: Wenn die Halle hinter einem steht, dann kann das für die dritte Luft sorgen. Aber das kann auch ein Nachteil sein, denn gerade vor eigenem Publikum will man natürlich eine Menge zeigen. Somit ist der Druck groß und man läuft Gefahr, sich von seiner taktischen Marschroute weg zu bewegen.“
seinen Sohn Matti:
„Vater zu sein und zu sehen, wie sich ein Kind entwickelt, ist eine wunderschöne Sache. Aber mit einer Familie im Hintergrund ist die Verantwortung natürlich größer. Das macht jede Aufgabe, auch im Boxsport, zu einer ernsten Sache.“